INSIGHTS · PRODUCT COMPLIANCE
Batteriepass 2027: Product Compliance mit System.
Unser Einstieg: klein starten, sauber skalieren, mit dem osapiens Hub für Product Compliance.

Ab dem 18. Februar 2027 wird der digitale Batteriepass für Elektrofahrzeugbatterien, Industriebatterien über 2 kWh und Batterien für leichte Verkehrsmittel Pflicht – wenn sie ab diesem Datum in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden. Dahinter steckt weit mehr als eine neue Ausgabepflicht: Gefordert sind strukturierte, überprüfbare und rollenbasiert zugängliche Produktinformationen. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie die Vorbereitung, um Ihre digitale Datenbasis auf solide Beine zu stellen.
Compliance braucht eine technische Heimat
Produktdaten liegen heute oft verteilt in ERP, PLM, MES, Dateien und Lieferantenportalen – mit unterschiedlichen Formaten, Verantwortlichkeiten und Qualitätsständen. Genau hier setzt unser Lösungsangebot an: The Green Bang verbindet Fachlichkeit, Datenmodell und Systemarchitektur zu einem belastbaren Product-Compliance-Prozess. Als osapiens-Implementierungspartner unterstützen wir Sie dabei, Daten zu integrieren, zu vereinheitlichen und zu validieren. Die technische Grundlage dafür beschreibt osapiens im Zusammenspiel von Datenintegration, Datenerhebung und zentralen Produktprofilen.
Aus Datensilos wird ein Compliance-Motor
Eine mögliche Batteriepass-Architektur besteht aus vier Ebenen: Quellsysteme liefern die Daten, eine Integrationsschicht prüft Formate und Einheiten, das Kernsystem steuert Versionen und Zugriffsrechte, und Datenservices stellen freigegebene Informationen bereit. Automatisierte Datenanfragen binden interne Teams und Lieferanten standardisiert ein. So lassen sich verstreute Nachweise in einem gepflegten Produktprofil zusammenführen und Änderungen nachvollziehbar machen. Unser Fokus: Schnittstellen und Datenflüsse so gestalten, dass Ihre Teams weniger Informationen hinterherlaufen und mehr Überblick gewinnen.
Unser Einstieg: klein starten, sauber skalieren
Unser Vorschlag: kein Mammutprojekt, sondern ein fokussierter End-to-End-Pilot für ein oder zwei geeignete Produktfamilien – ein Vorgehen, das auch osapiens empfiehlt. Gemeinsam klären wir Scope und Mindestdaten, entwerfen das Ziel-Datenmodell, ordnen Datenfelder den Quellsystemen zu, definieren Rollen und planen Schnittstellen sowie Lieferantenprozesse. Die methodische Grundlage liefern Readiness-Assessment, Architekturplanung und standardisierte Datenerhebung. Messgrößen wie Datenvollständigkeit, Fehlerquote und Durchlaufzeit helfen, den Pilot zu bewerten und den Rollout vorzubereiten.
Batteriepass heute. Product Compliance morgen.
Der Batteriepass ist einer der ersten konkreten Anwendungsfälle des Digitalen Produktpasses; weitere Produktgruppen sollen schrittweise folgen. Eine gemeinsame Datenbasis ermöglicht, Informationen für mehrere regulatorische Anforderungen wiederzuverwenden und doppelte Datenerhebung sowie Inkonsistenzen zu reduzieren.
„Unser Ziel ist nicht, Unternehmen nur durch die nächste Frist zu bringen. Wir bauen mit ihnen die digitale Product-Compliance-Architektur, die auch für die Anforderungen danach trägt.“
Corinna Jess, ESG Tech Advisor, The Green Bang ·
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Quellen und weiterführende Lektüre
[1] EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 – Einordnung durch das Bundesumweltministerium
Europäische Batterieverordnung beim Bundesumweltministerium
[2] Europäische Kommission – Digital Product Passport
Digital Product Passport: Hintergrund und Funktionsweise
[3] Product Compliance and Digital Product Passport (DPP) for Dummies, osapiens edition, Wiley-VCH, 2026 Zum eBook bei osapiens: https://osapiens.com/en/resources/e-books/2026/product-compliance-digital-product-passport-for-dummies
Warum relevant für Sie? Das Buch übersetzt Product Compliance und DPP in praktische Aufgaben für Fachbereiche und IT: Welche Daten werden benötigt, woher kommen sie, wer verantwortet sie und wie spielen Systeme zusammen? Besonders hilfreich für die Vorbereitung eines Implementierungsprojekts sind Kapitel 3 (Datenbasis), 12–14 (Readiness, Architektur und Rollout) sowie 15–19 (Datenintegration, Lieferantenanfragen, Produktprofile und Kontrollen).